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Alltagsstress oder Aufgabe?

Wie ist das eigentlich, wenn man arbeiten muss und krank wird? Wie ist es, wenn man arbeiten muss und krank ist? Wie ist das, wenn man arbeiten will und krank bleibt? Wie oft darf ich mich krankschreiben lassen? Darf ich mich wegen Traurigkeit krankschreiben lassen? Wegen Alltagsstress, den es für jeden gibt, versteckt hinter den tausenden Terminen und Gesprächen. Oder wegen den alltäglichen Stress, den einem die Seele macht. Ist das das gleiche, wie eine Grippe, wegen der ich mich eine Woche krankschreiben lasse und am nächsten Montag wieder gesund auf der Arbeit erscheine. Wie ist es, wenn man ständig das Gefühl hat, dass irgendwie mit dem Körper etwas nicht stimmt? Bin ich krank, wenn ich Tabletten nehme oder bin ich genau deswegen gesund? Ist Seelenstress Alltagsstress? Sind viele Fragen, die man sich stellt, Alltagsstress? Wie oft muss der Arbeitgeber, die Kollegen das tolerieren? Müssen sie überhaupt? Wann wird eine Krankheit zur Entschuldigen? Wann wird der Wunsch nach Entspannung und Zeit für sich und seinen Kopf zur Entschuldigung? Muss man sich dafür entschuldigen? Oder müssen das die anderen machen? Leistet man mehr Arbeit, wenn der Kopf mehr arbeiten muss? Oder muss man sich einfach daran gewöhnen, so wie an den Schnee, wenn man den Winter nicht mag? Wo sind die Grenzen zwischen Ausrede, Entschuldigungen und Krankheit? Muss man sich überhaupt Gedanken machen?
29.10.14 21:26


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Von Schwestern.

Natürlich gibt es da die Schwestern, die biologisch determiniert sind. Die Kinder deiner Eltern oder wenigstens eines der Eltern. Deine Schwester durch Adoption, deine Schwester durch Pflegeverhältnisse oder deine Schwestern durch die neue Frau deines Vaters. Das sind mehr oder wenig anerkannte Schwestern. Darf man denn das Wort so reduzieren oder gibt es auch Schwestern, die man sich aussuchen kann, als wäre man auf der Suche gewesen? Man sagt, dass die Freunde die Familie ist, die man sich aussucht, und manche Kreise sagen sogar, dass das allwissende Wesen in der Galaxie dir die Freunde gibt, weil er sich mit der Familie so vertan hat. Sind Freundinnen Schwestern? Natürlich- da gibt es auch Liebe, Loyalität, Tränentrocknen, Weinabende und das sich- zu-sich-ins-Cafe-setzen-wenn-das-Date-abgesagt-hat. Das würden doch auch biologische Schwestern machen ( wir setzen hier voraus, dass nicht alle Familien immer zerbrochen oder zerstritten sind).. Wenn man gar keine Schwestern hat, kann ja sogar die nette Nachbarin mit dem ausgeliehen Mehl deine Schwester sein kann. Aber wie ist das mit fremden Schwestern? Ist das überhaupt ein Widerspruch? Wie ist das mit Menschen, die auf einmal in einer Gruppentherapie deine Schwestern werden, weil sie Schwestern im Leid sind.. Schwestern in Problemen, Schwestern im Taschentuch reichen. Schließlich lieben sie einen auch 2 Stunden in der Woche, weil man auf ihrer Seite steht, gegen du-weißt-schon-was. Nach der letzten Stunde hat mich eine Dame mittleren Alters, mit mittelschwerer Depression einen Rat gegeben, der zeitlich nicht in die Stunde passte. Sie habe den gleichen Tipp ihrer biologischen Schwester gegeben und nun gebe sie diesen Rat eben ihrer Therapieschwester; ganz so wie man vielleicht aufgetragene, aber noch sehr gute Kleider seiner Schwester gibt, damit man sie nicht wegschmeißen muss, weil man zu viel Schokolade gegessen hat. Ich denke Schwestern können alle Frauen sein; im Grunde ist das ja auch nach manchem Verständnis richtig, weil wir alle irgendwie miteinander verwandt sind. Alle Frauen, sogar die Frauen, die man eigentlich gar nicht kennt, obwohl man ihre ganzen Probleme kennt. Aber was sie zum Frühstück isst oder wie sie gerne Sex hat, weiß ich natürlich nicht. Muss ich das von meiner eigenen Schwester wissen? Was ist, wenn sie zum Beispiel 574 Kilometer von mir weg wohnt und ich sie nur einmal im Jahr zu Ostern sehe. Ist die ganze Welt deine Schwester, wenn man den Blick öffnet?
29.10.14 21:26





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